Alltagsabenteuer Pur – Gefühle entdecken

Für Kinder sind Gefühle noch ein richtiges Abenteuer. Da passiert was, aber sie wissen nicht genau was. „Mein Bauch fühlt sich lustig an!“ – zu beschreiben, was man nicht sehen oder angreifen kann, kann gerade für Minis schwierig sein. Damit ihr sie auf diesem Weg optimal begleiten könnt, haben wir hier Infos und Tipps für euch!

Ab wann Gefühle?
Schon Babies fühlen! Während die Kleinsten noch weinen, lachen oder Schreien, lernen Kinder in den darauffolgenden Jahren, sich immer gezielter auszudrücken. Das lernen sie durch Dinge, die für uns selbstverständlich sind, wie den Gesichtsausdruck. Sie machen dann etwa zum ersten mal bewusst einen Schmollmund und große Augen, wenn ihnen etwas nicht gefällt, wohlwissend dass sie uns damit vielleicht doch noch dazu bewegen, ihnen noch ein Eis zu kaufen. 😉

Gefühle lernen
Wichtig ist, dass man Kindern auch Gefühle in Worten vermittelt, wenn sie diese noch gar nicht kennen. Eigentlich gar nicht anders als bei anderen Worten – Baum, Haus, Mama, Papa. Kinder lernen nun mal einfach durch das Vorsagen der Eltern. Wenn also dein Mini gerade weint, weil es eh nur noch drei mal rutschen wollte, ihr aber schon eine halbe Stunde zu spät seid und deswegen jetzt wirklich gehen müsst, könntet ihr sagen: „Das macht dich jetzt ganz schön traurig, stimmts?“.

Sich mitteilen können
So können sich eure Kinder über die Zeit ein immer größeres Gefühlswörterbuch aufbauen. Umso mehr Gefühle sie benennen können, umso besser können sie sich selbst und andere verstehen und sich auch mitteilen. Und wenn aus einem trotzigen Schweigen auf die Frage, was denn los sei, oder einem „In der Schule sind alle blöd!“ irgendwann ein „Ich bin traurig/wütend/… weil mir das andere Kind heute das Spielzeug weggenommen hat!“ wird, hat man einiges geschafft.

Emotionsregulation
Aber Achtung: Für Kinder ist es nicht immer leicht, gerade wenn sie wütend sind, dann auch noch den Rat ihrer Eltern anzunehmen. Lässt euer Kleines also mal augenscheinlich nicht zu, dass ihr ihm gerade vermitteln wollt, wie es sich wohl wahrscheinlich fühlt, ist es manchmal auch besser, es einfach stinksauer sein zu lassen. Auch das gehört dazu. Denn ein Gefühl benennen zu können, heißt ja noch lange nicht, dass es dann weg ist. Was bei schönen Gefühlen glücklicherweise so ist, ist bei schwierigen Emotionen manchmal für Eltern nicht leicht anzusehen: Will dein Kind nach einer Auseinandersetzung lieber sein Kuscheltier als Reden, ist auch das okay. Wichtig ist, dass das Kind weiß, wie es sich selbst beruhigen kann, wenn es zu aufgeregt ist.

Ich will nicht mehr!
Was aber tun, wenn das Kind gar nicht mehr reden will oder seine Gefühle vielleicht noch nicht so genau kennt? Oftmals hilft dann der Weg über etwas anderes, zum Beispiel ein Kinderbuch oder auch Emotionskarten. Gerade kleineren Minis, die sich noch nicht so mit Worten ausdrücken können, fällt es oft leichter auf ein Bild oder eine Figur zu zeigen, die ein ähnliches Gefühl widerspiegelt. So wird es auch für Eltern oft einfacher, zu erkennen, wie sie gerade am besten für ihre Minis da sein können.

Lernspiele für Kinder, die Spaß machen

In der frühen Kindheit ist die Lernfähigkeit am größten. Zwar lernt der Mensch ein Leben lang – und nie aus 🙂  – aber besonders in den ersten Lebensjahren saugen Kinder neues Wissen auf wie ein Schwamm. Lernspiele können die Kleinen dabei unterstützen, so manches spielerisch noch leichter zu lernen.

Ganz am Anfang lernen Babys vor allem was ihr Körper alles kann. Sie greifen nach Dingen, drehen sich auf Bauch & Rücken, lernen zu krabbeln, später alleine zu sitzen und schließlich machen sie die ersten Schritte.

Schon da gilt: Mamas und Papas können ihre Kleinen unterstützen. Zum Beispiel, indem sie interessante Spielzeuge so auf die Krabbeldecke legen, so dass Baby sie sehen, danach greifen und selbst hin krabbeln kann.

Weil noch alles in den Mund gesteckt wird, muss man aber aufpassen, dass keine Kleinteile dabei sind. Im Grund genommen sind also Kuscheltiere, bunte Bauklötze, Bälle und etwas später einfache, großteilige Puzzles die ersten Lernspiele.

Spielen & lernen gehört
bei Kindern zusammen

Kinder lernen alles spielerisch. Sobald sie krabbeln und später laufen können, entwickeln sie einen regelrechten Forscherdrang und möchten immer Neues entdecken. Papas und Mamas sollten darauf schauen, dass zwar alles kindersicher ist, die Minis aber trotzdem auch mit kleineren Problemen konfrontiert werden.

Auch der Spielplatz ist in dem Alter ein Lernspiel: Durch Toben, Balancieren, Klettern auf dem Spielplatz trainieren die Kleinen ihre motorischen Fähigkeiten, lernen aber auch ihre Grenzen kennen. 

Drinnen hilft Kritzeln, Malen oder mit Knete spielen, die Feinmotorik zu unterstützen und die Kreativität zu fördern.

Lernen muss interessant sein
& Spaß machen

Im Kindergartenalter lernen die Kids vor allem im Alltag: Ausprobieren, miterleben und entdecken. Am wichtigsten ist aber das Interesse der Minis an bestimmten Dingen zu fördern. Ohne Interesse und Freude bleibt vom Gelernten nichts hängen.  Lernspiele helfenden Kids auch Dinge zu lernen, die ansonsten öde und langweilig wären.

Wo ist links? Für Kinder nicht unbedingt da wo der Daumen rechts ist. Aber vielleicht dort wo das Feuerwehrauto im Bilderbuch ist.

Einfach nur richtig bis neun zählen ist voll langweilig. Zählen, wie viele Fische im Wasser schwimmen, macht da mehr Spaß.

Mit unseren tollen Babauba Lernkarten können Kindergarten- und Vorschulkinder Farben, Zahlen, Einzahl- und Mehrzahl und sogar schon Buchstaben spielerisch lernen. Die bunten Babauba Lernspiele machen Kindern Spaß und bereiten die Kiddos schon optimal auf die Grundschule vor.

Denn für Kleinkinder gilt noch mehr als für Jugendliche und Erwachsene: Lernen muss Spaß machen – sonst funktioniert es nicht.

Malbücher für Kinder – wie und warum sie inspirieren

Aus schwarz und weiß mach bunt und lustig – Malbücher geben Kindern die Möglichkeit, sich auszutoben und Bilder in lustigen Farbkombinationen auszumalen. Bei Babauba wissen wir, dass Mädchen, Jungen und auch ihre Eltern unsere lustig-bunten Motive lieben, daher stellen wir auch Malbücher her, mit denen die Kids ihre eigenen Varianten der Babauba-Muster malen können. Und das Beste dabei: Wir verschenken sie gratis, wir legen sie bei Bestellungen bei und es gibt auch auf unserer Webseite Malbücher gratis als PDF zum Download!

Sind Malbücher gut für die Kreativität?

Es gibt Eltern und Pädagogen, die befürchten, dass Malbücher die Kreativität nicht fördern, sondern bremsen, weil Kinder ja etwas Vorgegebenes ausmalen und nicht eigene Zeichnungen entwerfen. Aber mit Ausmalbüchern haben Kinder viele unterschiedliche Möglichkeiten und können ihrer Fantasie freien Lauf lassen – Tiere wie Katzen und Hunde in Rosa oder Lila ausmalen, Autos in knalligen Farben bemalen. Außerdem helfen die Malbücher dabei, die Feinmotorik und die Konzentration zu schulen – weil Kinder so lernen, nicht über Linien hinaus zu malen. Für kleine Kinder haben die Malbücher auch den Vorteil, dass sie dabei helfen, das Farbverständnis zu schulen.

Ab wann können Kinder Malbücher verwenden?

Einfach gesagt gibt es kein „richtiges“ oder „falsches“ Alter, ab dem Kinder Malbücher benutzen können. Manche wollen schon mit zwei Jahren drauf los malen, andere erst mit vier, wieder andere Kinder interessieren sich nie so richtig dafür. Gerade am Anfang werden die Kinder die Linien nicht einhalten, sondern erst einmal wild drauf los malen. Schnell sieht man aber, dass sie mit jeder Seite im Buch kleine Fortschritte machen.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass die Vorlagen nicht zu klein sein sollten. Gerade am Anfang brauchen die Kinder große Flächen zum Malen, das Ausmalen von filigranen Mustern ist zu schwer! In unseren Babauba-Malbüchern für Kinder gibt es große Ansichten von beliebten Motiven – Tiere, Blumen, Fahrzeuge, Fantasiemonster, Wolken,… – die auch kleine Kinder schon mit Freude ausmalen. Auf jedem Blatt erwarten euch andere Vorlagen, die ihr schon von den Babauba-Mustern kennt!

Gibt es spezielle Malbücher für Mädchen und Jungen?

Natürlich gibt es wie fast immer bei Spielzeug spezielle Malbücher für Jungen und für Mädchen, in denen Motive drinnen sind, die sie besonders interessieren. In unseren gratis Malbüchern gibt es aber keine strikte Trennung zwischen Mädchen und Jungs. Die Bücher haben den Vorteil, dass sie immer viele verschiedene Motive enthalten, sodass Mädchen und Jungs Freude an ihnen haben!

Gerade Jungen wird oft nachgesagt, dass sie sich nicht so sehr für Malbücher interessieren. Das mag auf viele zutreffen, sagt aber noch nichts über dein Kind aus! Biete ihm doch die Malbücher einfach mal an und schau, was passiert. Genauso wie es Jungen gibt, die mit großer Konzentration Malbücher kolorieren, gibt es auch Mädchen, die ausmalen langweilig finden und vielleicht eher nur wilde Kritzelbilder zeichnen.

Malbücher: Fördern, nicht überfordern ist das Ziel!

Wie auch bei anderem Spielzeug, bei dem es einen Lerneffekt geben kann, gilt auch bei Malbüchern: Fördern, nicht überfordern ist das Ziel! Es bringt gar nichts, wenn Eltern ihr Kind zum Malen zwingen zu wollen, ihm etwa vorzuschreiben, dass das Malen jeden Tag stattfinden muss, dass eine bestimmte Anzahl an Blättern bemalt werden muss etc. Malbücher sollten ein Angebot sein, das Kinder freiwillig annehmen, und keine Pflichtübung!

Was auch noch wichtig ist: Nicht nur ausmalen, sondern auch freies Malen und Zeichnen auf weißen Blättern sollte Kindern angeboten werden. Die Mischung macht’s! Und oft beginnen Kinder ohnehin, den freien Raum zwischen den Ausmal-Motiven selbst zu verzieren oder etwas hinzuzuzeichnen – damit bieten Malbücher Spaß und Kreativität!

Auf in die Schule! Was eure Kids dafür brauchen

Die Zeit mit kleinen Kindern vergeht wie im Flug. Gerade hat Mami den Mini noch das erste Mal in den Kindergarten verabschiedet und jetzt steht schon der erste Schultag ins Haus.  Um den Schulstart zu erleichtern, solltest du dein Kind von Anfang an mit den richtigen Schulsachen ausstatten.

Tipp: Damit nichts verloren geht – oder zumindest eher wieder auftaucht 😉 –  solltet ihr auf jeden Fall vor dem ersten Schultag alle Schulsachen beschriften.

Die Schulsachen-Checkliste für den Schulanfang

Normalerweise bekommen Eltern von der Grundschule schon vor der Einschulung oder spätestens am ersten Schultag eine Liste mit allem, was die Kinder brauchen. Für alle Mamas und Papas, die noch keine solche Schulbedarf-Liste bekommen haben und trotzdem vorbereitet sein wollen, haben wir hier eine übersichtliche Checkliste für den Schulbedarf von Erstklässlern zusammengestellt, gleich nach unterschiedlichen Bereichen geordnet:

Schulranzen, Mäppchen & Turnbeutel  

Der Schulranzen wird der tägliche Begleiter auf dem Schulweg, muss einiges aushalten und ist oft auch der ganze Stolz eines Grundschülers. Den Kids ist meist vor allem wichtig, dass die Schultasche möglichst bunt und mit coolen Motiven bedruckt ist. Mamis und Papis sollten aber auch auf richtige Passform, solide Verarbeitung und passende Ausstattung achten. Sucht den richtigen Schulrucksack daher am besten gemeinsam mit euren Kids aus, damit am Schluss alle zufrieden sind.

Damit Stifte, Lineal, Radiergummi und Krimskrams nicht wild herumfliegen, ist natürlich auch ein Federmäppchen Pflicht. Beim klassischen Mäppchen hat jeder Stift seinen Platz, was für ABC-Schützen oft sehr gut ist, andere finden einfache „Schlampermäppchen“ praktischer.

Damit die Turnsachen für den Sportunterricht getrennt von Heften und Büchern transportiert werden können, braucht euer Kind auch einen Turnbeutel oder eine Sporttasche, in der die Sportkleidung und die Turnschuhe Platz finden.

Checkliste:

Schreiben, Malen & Kritzeln: Das gehört ins Federmäppchen

Fürs Üben der ersten Buchstaben, um einfache Rechenaufgaben aufs Papier zu kritzeln oder um Zusammengehöriges mit bunten Linien zu verbinden: Stifte in verschiedenen Ausführungen brauchen die Kleinen fast in jeder Stunde. Auf Füller und Tintenkiller könnt ihr aber in der ersten Klasse noch verzichten, die benutzen die Kids erst später. Ins Mäppchen gehört aber jedenfalls Folgendes:

Checkliste:

  • Bleistifte
  • Spitzer
  • Radiergummi
  • Holzbuntstifte
  • Wachsmalstifte
  • Lineal

Bücher, Hefte, Blöcke?

Bücher, Ordner, Hefte und sonstige Arbeitsmaterialien machen den Schulranzen schnell voll. In der Grundschule gibt es in der Regel für jedes Fach ein eigenes Heft. Daher brauchen die Kids Schreibhefte mit linierten Seiten, für Mathematik mit karierten Seiten. Oft brauchen die Schüler auch eines mit blanken Seiten.

Damit auch die Kids die Übersicht behalten, sollten die Hefte dann in verschiedenfarbigen Umschläge eingebunden werden. Die Lehrer geben hier normalerweise die Farben vor, etwa Blau für Mathe, Rot für Deutsch, Grün für Sachkunde, usw. Eine Sammelmappe hilft dabei, die einzelnen Hefte ordentlich im Schulranzen zu verstauen.

Welche Schulbücher und Aufgabenhefte die Kleinen für die erste Klasse brauchen und ob die Eltern diese überhaupt kaufen müssen oder von der Schule leihen können, sollte euch jedenfalls die Schule mitteilen.

Checkliste:

  • Bücher & Lernhilfen
  • Schulhefte (kariert, liniert, DIN A4 oder DIN A5)
  • Hausaufgabenheft
  • Sammelmappe
  • Stundenplan

Für die kreativen Stunden

Besonders in den ersten Schuljahren wird auch noch abseits des Kunst- und Werkunterrichts gebastelt. Damit eure Kleinen sich kreativ austoben können, sollte Mami die Schulsachen zumindest um folgende Dinge ergänzen.

Checkliste:

  • Filzstifte
  • Schere und Klebestift
  • Pinsel in verschiedener Stärken
  • Wasserfarbkasten inkl. Deckweiß
  • Malblock (meist DIN A3)

Für den Turnunterricht

Zum Schulalltag gehört auch Sport und Bewegung. Daher gehören auch passende Turnsachen zum Schulzeug. Wichtig ist, dass die Hallenschuhe eine helle Sohle haben, die nicht abfärbt.

Checkliste:

Und sonst?

Außerdem braucht euer Kiddo auch noch etwas für die Pause. Eine coole Trinkflasche und eine Box für das Pausenbrot sind ein Muss in jedem Schulrucksack. In der Grundstufe brauchen Schüler auch oft Hausschuhe für den Aufenthalt in den Klassenräumen oder im Schulgebäude.

  • Brotdose & Trinkflasche
  • Eventuell Hausschuhe für die Schule

Und natürlich gehört zur Einschulung auch eine randvoll gefüllte, bunte Schultüte für jedes Kind! Ein paar besondere Schulsachen, Stifte oder Radiergummis kannst du auch in die Schultüte packen, aber natürlich erwarten die Kinder vor allem kleine Spielzeuge und Süßigkeiten.